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Über das Projekt

Willkommen in der weltweit ersten Diskursgarage!

Das Projektseminar „Männer in Garagen“ des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin präsentiert hier die Ergebnisse des Sommersemesters 2014. Im Rahmen kleiner Feldforschungen nutzen die Studierenden die Methoden der Europäischen Ethnologie, um den noch weitgehend unerforschten Sozialraum Garage aus verschiedenen Blickwinkeln zu erkunden – mit Detaileinblicken, Fotografien, Mapping, Interviews, Fundstücken und Hintergrundinformationen.

Auf der interaktiven Karte finden sich Garagenbilder aus ganz Berlin. Im „Garagenhof Storkower Straße“ untersuchen wir die spezielle „Ordnung der Dinge“ in Garagen und ihre individuelle Nutzung und Ästhetik. In der „Bikergarage“ gehen wir der Garage als Sozialraum nach, vom improvisierten Geburtstagsfest bis zum in der Nachbarschaft fest etablierten Clubhaus. Und der „Gründergarage Pankow“ nähern wir uns mit ethnographischen Interviewsequenzen und Soundspaziergängen.

Das Projektseminar ist eine Kooperation mit den Sophiensælen. Die Sophiensæle initiierten im September 2014 mit „Männer in Garagen“ ein Performancefestival in einer Berliner Garagenzeile, in der zwölf Garagen von jeweils einer Künstler_innengruppe bespielt werden. Eine zusätzliche Garage richteten die Studierenden des Projektseminars der Humboldt Universität Berlin als Diskursgarage ein.

Für alle, die nicht dort sein konnten und alle, die mehr wissen wollen, gibt es diese Seite.

Wer wir sind

Antonia Morgenroth
Ich bin Toni. Hellblau, Avocado, Gangsterrap.





Heiko Niebur
Urbanophil, Foodhunter und immer nach der Suche nach besonderen Orten. Die Garagenzeile ist solch ein Ort. Das Scheppern, wenn der Fußball mal wieder gegen die als Tor umfunktionierte Garage geschossen wird, steht für mich für diesen Ort.
Saija Kontio
Für mich ist die Garage als Ort, an dem sich viele soziale Strukturen ablesen lassen, spannend. Ich glaube, von Garagen kann man viel darüber lernen, wie unsere Gesellschaft funktioniert.

Carolin Genz
Carolin Genz ist Lehrbeauftragte und Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat Europäische Ethnologie, Regionalstudien Asien/Afrika und Urbane Kulturen in Berlin studiert. Die vielfältigen Aspekte sozial-räumlicher Strukturen und Praktiken der Raumproduktion, die Aneignung urbaner Räume als auch städtische soziale Bewegungen sind nur einige der Themen, denen die in Berlin aufgewachsene Stadtanthropologin mit Leidenschaft nachgeht.
Petra Beck
Petra Beck ist Europäische Ethnologin und Kulturanthropologin. Sie hat Europäische Ethnologie, Kulturwissenschaft und Gender Studies an der Humboldt Universität zu Berlin studiert. Ihre Magisterarbeit „Restopia. Selfstorage als urbane Praxis“ untersucht die materielle Seite urbaner Entwicklung und die Beziehungen zwischen Menschen, Dingen und Biographien anhand einer Forschung in 14 deutschen Selfstorage-Häusern. Die Arbeit wurde mit dem Georg-Simmel-Preis für Stadtforschung 2013 ausgezeichnet. Das Feld „Garage“ passt wunderbar zu ihrem Interesse für Dingräume, Reste, abseitige Orte und Mensch-Ding-Beziehungen. Zur Zeit ist Petra Beck Lehrbeauftragte an der Humboldt Universität.
Gina Krebs
Im Rahmen unseres Projektseminars habe ich mich mit einem kleinen Motorradclub beschäftigt, der vor allem wegen seines Clubhauses so freundschaftlich eng zusammengewachsen ist. Das Besondere an ihrem Clubhaus ist, dass es sich hierbei um eine vielfältig ausgestattete Garage handelt.
Katharina Lütz
Zumeist im Bereich der Migrationsforschung unterwegs, habe ich spontan meinen Weg zu den Männern in Garagen gefunden.


Tobias Schmidt
Mich in einem Forschungsprojekt so viel mit Autos und Garagen zu beschäftigen war ungewöhnlich, da ich im Alltag fast nie Auto fahre. Es gibt so viele Garagenzeilen in Berlin. Einige dieser interessanten Welten konnte ich in meine mentale Stadtkarte aufnehmen.

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